Liebe Kolleginnen und Kollegen,
als Bundestagsabgeordnete der LINKEN möchte ich Euch meine Solidarität im Kampf für den Erhalt Eurer Arbeitsplätze übermitteln.
Eure Arbeitsplätze und die Werte, die ihr dort mit eurer Arbeit geschaffen habt, dürfen nicht zum Spielball der Gewinninteressen der Investoren bei ThyssenKrupp werden.
Leistungsfähige Stahlstandorte mit voll integrierten Wertschöpfungsketten einschließlich der Flüssigphase in Bochum und Krefeld müssen als wichtiger Bestandteil der industriellen Produktionsbasis in NRW erhalten bleiben.
ThyssenKrupp darf sich mit seinen Plänen zum Verkauf der Edelstahlsparte an den finnischen Konkurrenten Outokumpu nicht aus der sozialen Verantwortung stehlen. Deshalb müssen die mit Betriebsräten und IG Metall getroffenen Vereinbarungen über Zukunftsinvestitionen und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen eingehalten werden.
Ulla Lötzer
Mitglied des Deutschen Bundestages