Ulla Lötzer, MdB (Die Links.PDS)

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Reden und Texte

19.03.2009: Das System steht in Frage
Ulla Lötzer und Axel Troost
»Linke Auswege aus der Krise – ökonomische und soziale Perspektiven« heißt eine Konferenz heute und morgen in Berlin, veranstaltet von der Bundestags-Linksfraktion und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Das ND veröffentlicht Beiträge zur linken Krisendebatte. Es debattieren: Ulla Lötzer, Axel Troost, Joachim Bischoff und Katja Kipping. Text lesen
13.02.2009: Ja zu Kapitalverkehrskontrollen
Besonders auf europäischer Ebene nimmt die Dynamik von Firmenübernahmen und Fusionen massiv zu. Häufig stehen bei Übernahmen kurzfristige und hohe Renditeerwartungen im Vor-dergrund. Gesamtwirtschaftliche Ziele wie die Beschäftigungssicherheit oder die preiswerte und qualitativ hochwertige Versorgung mit Dienstleistungen und Gütern werden dafür geopfert. Eine gesetzliche Möglichkeit, Direktinvestitionen zu kontrollen, ist deshalb zu begrüßen. Der vorgelegte Gesetzentwurf bleibt jedoch ein zahnloser Tiger. Der beste Schutz vor unerwünschten Beteiligungen ist, die öffentliche Infrastruktur gar nicht erst zu privatisieren. Text lesen
03.02.2009: Offenbarungseid in Davos
„Die Welt nach der Krise gestalten“ – schon der Titel des diesjährigen Weltwirtschaftsforums zeugte von unglaublicher Ignoranz. Schließlich musste die versammelte Korona aus Management und Politik im Verlaufe der vier Tage eingestehen, dass sie keine Ahnung hätten, ob die Talsohle der Krise überhaupt schon erreicht sei. Geschweige denn, wie die Krise überwunden werden kann. Text lesen
01.01.2009: Für ein »Bretton Woods Plus«.
Positionspapier zum G20-Prozess: Für eine demokratische Neuordnung der
Am 15. November trafen sich die Staats- und Regierungschefs der 20 größten Volkswirtschaften in Washington. Ulla Lötzer kritisiert die fehlende demokratische Legitimation dieses Treffens und fordert entschlossene Maßnahmen gegen den Absturz der Weltwirtschaft und zur Regulierung der Finanzmärkte. Text lesen
31.10.2008: Nach dem Crash ist vor dem nächsten Crash:
2.800.000.000.000 Dollar – so viel wird die Finanzkrise nach Einschätzung der britischen Notenbank die Banken weltweit kosten. Für die reale Wirtschaft und die Menschen wird es noch um einiges teurer, denn wir befinden uns an der Schwelle zu einer neuen Weltwirtschaftskrise. Text lesen
21.10.2008: Kapitalverkehrskontrollen einführen
Angesichts des gestiegenen Einflusses grenzüberschreitend tätiger Unternehmen und Finanzinvestoren ist die Regulierung von Dirketivenstitionen es ein wichtiger Schritt, ihnen gegenüber Gestaltungsmacht zurückzugewinnen. Text lesen
13.06.2007: Wissen als Öffentliches Gut erhalten
Die entwickelten Industrieländer haben es in ihrer frühen Entwicklung selbst abgelehnt, fremdes geistiges Eigentum anzuerkennen, da dies ihre Entwicklung behindert hätte. Inzwischen halten die großen Konzerne der Industrieländer die allermeisten Patente. Text lesen
17.01.2007: Gerechte Globalisierung
Beitrag für politicerscreen.de
Weil sie kein Naturphänomen sei, müsse Globalisierung nicht zwangsläufig zu ungerechtem Welthandel, Sozialabbau und Umweltzerstörung führen, schreibt Ulla Lötzer (Die Linke.) in ihrem Namensbeitrag. Dazu bedürfe es jedoch einer grundsätzlichen Umorientierung in der Wirtschafts-, Finanz- und Handelspolitik. Text lesen
15.12.2006: WTO-Verhandlungen brauchen Neuorientierung an einem fairen Welthandel
Die Doha-Runde sollte, so hieß es wenigstens öffentlich, eine Entwicklungsrunde werden. Tatsächlich versuchen die Industrieländer in bekannter Weise ihre Interessen an einer Öffnung der Märkte der Schwellenländer für Indutriegüter und Dienstleistungen auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Im Rahmen der Ratspräsidentschaft und dem G8-Vorsitz fordern wir eine grundsätzliche Neuorientierung: Die Förderung sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit und die Orientierung an einem faiern Welthandel. Text lesen
30.11.2006: Eine reine PR-Aktion: Der EU-Globalisierungsanpassungsfonds
Die Bundestagsfraktion DIE LINKE. lehnt den Globalisierungsanpassungsfonds der EU ab: Erstens kommt der Fonds nur Großunternehmen zugute, zweitens greift der Fonds nicht bei Arbeitsplatzverlagerungen innerhalb der Europäischen Union, drittens verstärkt er die Ausweitung des Niedriglohnsektors und ist viertens finanziel absolut unzureichend ausgestattet. Damit ist er das Feigenblatt mit von der Verantwortung der EU für Vollbeschäftigung und sichere Arbeitsplätze abgelenkt werden soll. Text lesen
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Ulla Lötzer ist Abgeordnete der Linksfraktion im Bundestag für die Partei Die Links.PDS