Die Frage von Vergesellschaftung, Forderungen nach Belegschaftseigentum und Selbstverwaltung sind mit der gegenwärtigen Krise mit neuer Vehemenz gestellt worden. Die Linke hat sie in ihren Programmentwurf aufgenommen, in den Krisenprotesten werden diese Forderungen erhoben - ohne dass konzeptionelle Klarheit zu bestehen scheint: wie sich Vergesellschaftung und Verstaatlichung unterscheiden könnten, wie lokale und auf einzelne Unternehmen bezogene Demokratisierungsprozesse mit allgemein-gesellschaftlichen und globalen zu vermitteln sind, wie selbst verwaltete oder eigene Betriebe den Zwängen von globaler Produktion und Konkurrenz begegnen können. Auf der Konferenz wurden historische und aktuelle Erfahrungen und Konzepte ausgewertet.
