Damit der öffentlichen Hand kein weiterer Schaden entsteht, fordern die beiden LINKE- Parlamentarierinnen bis zur Klärung ein Moratorium für weitere Verkäufe aus dem Stiftungsvermögen.
Insbesondere müssen die Vorbereitungen für eine Privatisierung der Wohnungsbestände auf Eis gelegt werden. Die Interessen der Mieterinnen und Mieter und das öffentliche Interesse an der RAG- Stiftung dürfen nicht aufgrund möglicherweise rechtswidriger Nebenabsprachen den Gewinninteressen des Finanzinvestors CVC untergeordnet werden.
Nur durch ein solches Moratorium können die Mieterinnen und Mieter vor dem Zugriff von Heuschrecken geschützt werden. Besonders die Landesregierung NRW ist zum Handeln aufgefordert. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass Fakten geschaffen werden, die die Absichtserklärung im Koalitionsvertrag, dass „die EVONIK- Wohnungsbestände so bewirtschaftet werden müssen, dass die Interessen der Mieterinnen und Mieter langfristig gesichert werden,“ zur Makulatur machen.
Dazu auch die Bundestagsrede von Ulla Lötzer am 1. Juli 2010.