„Die Zerschlagungsfantasien des Bundeswirtschaftsministers sind ein Schlag ins Gesicht der Opelaner“, sagt Ulla Lötzer, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für internationale Wirtschaftspolitik und Globalisierung. „Und auch eine so genannte geordnete Insolvenz, wie zu Guttenberg sie wiederholt ins Spiel gebracht hat, würde massiv Arbeitsplätze gefährden. Insolvenz sollte lieber der Minister anmelden, den das Schicksal Tausender Opelaner einen feuchten Kehricht interessiert.“ Lötzer weiter:
„Nach wie vor ist die einzig sinnvolle Lösung der direkte
Einstieg der Bundesländer und eine Absicherung durch den Bund. An dieser Lösung
können Zulieferer und Händler beteiligt werden, die ja schon ihre Bereitschaft
signalisiert haben. Zusammen mit den Beschäftigten muss Opel dann zu einem
sozialen und ökologischen Mobilitätskonzern umgebaut werden. Nur so lassen sich
die Arbeitsplätze dauerhaft sichern.“