31.03.2009
Opel braucht keine schönen Worte, sondern Taten der Bundesregierung
„Frau Merkel muss endlich handeln und den Beschäftigten klar
sagen, was die Bundesregierung zur Rettung von Opel tun wird“, erklärt
Ulla Lötzer, Sprecherin für Internationale Wirtschaftspolitik und
Globalisierung zum Besuch der Bundeskanzlerin in Rüsselsheim. Lötzer
weiter:
„Der Aufschub der Entscheidung um die Zukunft von General Motors kann
nicht bedeuten, dass die Bundesregierung auch Opel wieder zwei Monate
auf die lange Bank schiebt.
Bund und Länder müssen bei Opel einsteigen. Dabei muss auch die Belegschaft beteiligt werden und Mitspracherecht bekommen.
Lohnverzicht ist kein Konzept für die Zukunft. Schließlich haben die
Opelanerinnen und Opelaner in den vergangenen Jahren erhebliche
Zugeständnisse gemacht. Trotzdem ist der Konzern wieder in dieser
prekären Lage. Zusammen mit den Beschäftigten muss Opel zu einem
sozialen und ökologischen Mobilitätskonzern umgebaut werden. Nur so
können die Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden.“